Dorfkirche Kerzendorf

Teltow-FlämingLandkreis Teltow-Fläming
14974 Ludwigsfelde
Kerzendorfer Str. 17

Veranstaltungen 2019

Sehenswertes in der Umgebung

Schloss Genshagen

14974 Ludwigsfelde OT Genshagen
Am Schloss 1

Das Schloss im Ludwigsfelder Ortsteil Genshagen wurde in seiner heutigen Form zwischen 1878 und 1880 erbaut. Es diente als Sitz der freiherrlichen Familie von Eberstein und wurde vermutlich auf den Fundamenten eines älteren Herrenhauses aus der Zeit um 1700 errichtet. 1839 entstand auf dem Gutshof eine Brennerei. Zunächst wurde dort aus Kartoffeln Brennspiritus hergestellt, später erwarb die Brennerei auch die Konzession zum Destillieren und Veredeln von Bränden. Eine großzügige Parkanlage umgibt das Anwesen. Sie wurde englischen Landschaftsparks nachempfunden und ist heute für Besucher frei zugänglich und zu allen Jahreszeiten ein lohnenswertes Ausflugsziel. Das Schloss selbst beherbergt die Stiftung Genshagen, welche sich um den europäischen Dialog sowie die europäische Kunst- und Kulturförderung bemüht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Pflege der deutsch-französischen und der deutsch-polnischen Beziehungen.
Im Schloss sind heute Büro- und Veranstaltungsräume untergebracht. Es kann im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen oder zu Anlässen wie dem Tag des offenen Denkmals besucht werden.


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Tel: 03378-805931

http://www.stiftung-genshagen.de/das-schloss

Stadt- und Technikmuseum Ludwigsfelde

14974 Ludwigsfelde
Am Bahnhof 2

Ludwigsfelde ist eine junge Stadt. 1936 als Werksiedlung "auf der grünen Wiese" entstanden, hat sie nie das Image einer geschichtslosen Stadt ablegen können, auch wenn die Ausgrabungen der letzten Jahre dies zu widerlegen versuchen. Auch der Bau des Bahnhofs an der Berlin-Anhaltinischen Eisenbahn führte nicht zu einem Bevölkerungswachstum.

Mit der ländlichen Idylle war es 1936 vorbei, als Daimler-Benz hier das größte und modernste Flugzeugmotorenwerk Europas errichtete. Im Rahmen des Vierjahresplanes zum Aufbau einer kriegsorientierten Rüstungsindustrie entstanden im Wald, aus Luftschutzgründen bereits in stark aufgelockerter Bauweise, das Werk und eine der größten zugehörigen Wohnsiedlungen Deutschlands. So konnten tausenden von angeworbenen Facharbeitern gute Wohnungen und Sozialleistungen geboten werden. Auf der anderen Seite mussten auch über 10.000 Zwangsarbeiter unter unwürdigen Bedingungen in den Montagehallen arbeiten.

Als wichtiger Bestandteil der Rüstungsindustrie wurde das Werk im August 1944 zerstört. Nach Kriegsende erfolgte die Neugründung als Industriewerk Ludwigsfelde (IWL). Zunächst wurden Motorroller der Typen "Pitty", "Wiesel", "Berlin" und "Troll" gefertigt, später auch die LKW-Baureihen W50 und L60, die zum Exportschlager der DDR aufstiegen. Das Ludwigsfelder Stadtmuseum zeigt einen Querschnitt durch mehr als 60 Jahre abwechlungsreiche Industriegeschichte im Speckgürtel von Berlin.
 


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Tel: 03378-827119

https://www.ludwigsfelde.de/rathaus-und-buergerservice/staedtische-einrichtungen/museum/