Villa Quandt

PotsdamPotsdam
14469 Potsdam
Große Weinmeisterstraße 46
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Villa Quandt Potsdam (Photo: Andreas Lippold)

Veranstaltungen 2019

Sehenswertes in der Umgebung

Schloss Sanssouci

14469 Potsdam
Maulbergallee

Telefon 0331962094200
www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/schloss-sanssouci

Marmorpalais im Neuen Garten

14469 Potsdam
Im Neuen Garten 10

König Friedrich Wilhelm II. ließ das Marmorpalais 1787 - 1793 als Sommerresidenz errichten und mit schlesischem Marmor verkleiden. Es wurde innerhalb drei Jahren im strengen frühklassizistischen Stil erbaut und 1793 fertig gestellt. Die architektonische Planung des Schlosses wurde 1787 erstmals von Carl von Gontards und später von Carl Gotthard Langhans übernommen, der auch das berühmte Brandenburger Tor in Berlin plante.

Nach dem Tod Friedrich Wilhelms II. diente das Schloss mehrmals als Residenzschloss für Mitglieder des Hauses Hohenzollern. Bis heute blieb der ursprüngliche Charakter des Interieurs erhalten.

1945 fiel der Palast mit dem Park und dem angrenzenden Villenviertel ("Verbotene Stadt") unter sowjetische Verwaltung. 1961 übernahm die DDR das Marmorpalais und baute es in ein Armeemuseum um. Zu dieser Zeit war es von Kanonen, einem Flugzeug, einem Schnellboot und anderen Kriegsgeräten umgeben. 1972 zog das Armeemuseum nach Dresden.

Heute ist das Schloss neben dem Schloss Cecilienhof die Hauptattraktion im Neuen Garten. Seine Silhouette spiegelt sich im Heiligen See. Von der Ufer-Terrasse des Marmorpalais hat man einen herrlichen Blick auf die Herrenhäuser auf der anderen Seite des Sees.
 


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Tel: 0331-9694200

http://www.spsg.de/marmorpalais

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Schloss Sanssouci

14469 Potsdam
Maulbeerallee

Wenn Sie den Park von Osten betreten, können Sie Potsdams berühmtestes Schloss kaum verpassen.

Majestätisch thront es auf seinen berühmten Weinbergterrassen am Ende einer langen, eleganten geschwungenen Treppe. Dazu sattgrüne Weinreben, Statuen in  Carrara-Marmor um eine Fontäne dessen Wasser im Sonnenlicht glitzert,… Man erkennt schnell, warum Schloss Sanssouci Friedrichs Lieblingsschloss war. Es diente ihm als Sommerresidenz, Zufluchtsort in schwierigen Zeiten und Lustschloss, in dem er sein Privatleben genoss.

Friedrich der Große wollte vor den Toren Potsdams Pflaumen, Feigen und Wein anbauen. Die außergewöhnliche Aussicht inspirierte ihn zu seiner Sommerresidenz auf den Terrassen.
Das Schloss wurde von 1745 bis 1747 von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff nach Vorstellungen und Skizzen des Königs errichtet. Es gilt als Hauptwerk deutscher Rokokoarchitektur. Die von Pracht und Eleganz geprägten Räume sind original ausgestattet. Darin sind Meisterwerke von Watteau, Panini und Pesne ausgestellt.

Hinweis: Den Eintritt für das Schloss Sanssouci erhalten Sie im Besucherzentrum der Historischen Mühle. Sie erfahren dann auch, zu welcher Zeit Sie das Schloss besichtigen können.

Wenn Sie die Eintrittszeit vorab selbst wählen möchten, empfehlen wir Ihnen, das sanssouci+ Ticket mit den folgenden Vorteilen zu buchen:

  •     Einmaliger Zugang zu allen in Potsdam gelegenen Schlössern der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
  •     Wahl einer festen Zeit für den Eintritt ins Schloss Sanssouci (auch Tage im Voraus).
  •     Holen Sie sich das Ticket an den Besucherzentren im Park Sanssouci, den Tourist Information Centern am Alten Markt und Potsdam Hauptbahnhof oder einfach online

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Tel: 0331-9694200

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Schloss Cecilienhof im Neuen Garten

14469 Potsdam
Im Neuen Garten 1

Churchill, Truman und Stalin haben im Schloss Cecilienhof Weltgeschichte geschrieben. In den ehrwürdigen Hallen des Schlosses Cecilienhof trafen sich die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs im Sommer 1945 zur Potsdamer Konferenz, offiziell als Dreimächtekonferenz von Berlin bezeichnet. Das Abkommen besiegelte das Schicksal Deutschlands und Europas. Das Haus ist das jüngste Hohenzollernschloss im Stil eines englischen Landhauses. Im Schloss befindet sich heute eine historische Gedenkstätte, in der die Konferenzzimmer und Arbeitsräume der Teilnehmer der Potsdamer Konferenz besichtigt werden können.

Wie alle Schlösser in der Potsdamer Landschaft ist auch Cecilienhof ein in Stein geformter Traum und handelt von einem Leben mit der Natur. Im Stil eines englischen Landhauses erbaut, weiß es seine tatsächliche Größe geschickt zu verbergen. 180 Räume gruppieren sich um fünf Innenhöfe. Die Ausstattung war luxuriös und – als erstes Schloss in Potsdam – für einen ganzjährigen Aufenthalt bestimmt. Cecilienhof überrascht mit immer neuen Details. Dazu gehören auch die 55 Schornsteine, von denen keiner dem anderen gleicht. Ein Rundgang um das Schloss lässt noch mehr entdecken.

Gebaut wurde Schloss Cecilienhof in den Jahren von 1913 bis 1917, also bis in den Ersten Weltkrieg hinein. Kaiser Wilhelm II. ließ es für seinen erstgeborenen Sohn, den Kronprinzen Wilhelm, und dessen Gemahlin Cecilie errichten. In Potsdam fragte man sich, warum zu den 13 funktionsfähigen Schlössern noch ein weiteres hinzukommen musste. Ein Jahr nach Fertigstellung brach die Monarchie in Deutschland zusammen, der Kaiser floh nach Holland. Sein Sohn durfte 1923 nach Potsdam zurückkehren und erhielt in dem inzwischen vom Staat enteigneten Schloss ein Wohnrecht auf Lebenszeit.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges floh der Ex-Kronprinz mit seiner Familie vor der herannahenden Roten Armee. Drei Monate später wehte über dem Schloss die Flagge der Sowjetunion.


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Tel: 0331-9694200

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Belvedere Pfingstberg

14469 Potsdam
Pfingstberg

Der Pfingstberg ist mit einem der schönsten Beispiele für einen Prunkbau im 19. Jahrhundert gekrönt: dem Belvedere.
Das schöne Lustschloss ist die höchste Erhebung Potsdams. Hier liegen Ihnen die grünen Parkanlagen, die pompösen Schlösser und das barocke Stadtzentrum zu Ihren Füßen. Wenn Sie weiter nach Osten schauen, können Sie sogar die Skyline von Potsdams jüngerer und größerer Schwester Berlin sehen.
Schon Friedrich Wilhelm II. träumte von einem Schloss auf dem Pfingstberg. Aber erst Friedrich Wilhelm IV. gab den Auftrag hierzu. Das romantische Aussichtsschloss wurde ab 1847 erbaut.

In der Architektur des Baus lässt sich einmal mehr seine Begeisterung für Italien erkennen. Für den Bau inspirierten den „Romantiker auf dem Thron“ die Villa Medici in Rom und die Villa d’Este in Tivoli. Die Baufertigstellung im Jahr 1863 erlebte der König nichtmehr. Sein Bruder Wilhelm I. stellte den Bau in abgespeckter Version fertig.
Während der deutschen Teilung war das Ensemble aufgrund seiner Nähe zur innerdeutschen Grenze dem Verfall preisgegeben. Ab 1988 sorgten die späteren Gründer des Förderverein Pfingstberg e.V. mit ihrem Engagement dafür, dass es heute wieder den Glanz seiner Anfangsjahre hat.

Eine multimediale, zweisprachige Dauerausstellung informiert über die wechselvolle Geschichte des Ensembles.
Fast das ganze Jahr über wird das Belvedere regelmäßig für Konzerte und Veranstaltungen genutzt. Sie können das Belvedere auch für private Veranstaltungen und Empfänge mieten. Außerdem können sich Paare auf dem Pfingstberg das Jawort geben. Vermietungen und individuell buchbare Führungen sind möglich.
 


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Tel: 0331-20057930

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Bildergalerie im Park Sanssouci

14469 Potsdam
Im Park Sanssouci 4

Der von Baumeister Johann Gottfried Büring zwischen 1755 und 1764 errichtete Prachtbau ist der älteste erhaltene Galeriebau Deutschlands. Die Bildergalerie befindet sich östlich von Schloss Sanssouci und bildet das Pendant zu den Neuen Kammern westlich des Schlosses. Friedrich der Große nutzte die Bildergalerie für die Präsentation seiner Gemäldesammlung, die 180 Spitzenwerke der flämischen und niederländischen Barockmalerei sowie der italienischen Renaissance und des Barock umfasste. Auch antike Skulpturen wurden ausgestellt, ebenso wie französische Skulpturen des 18. Jahrhunderts.

Während des Zweiten Weltkriegs, 1942, wurden alle Kunstwerke in das Schloss Rheinsberg gebracht, von wo 1946 nur zehn wieder in die Gemäldegalerie gebracht wurden. Viele Gemälde gingen verloren oder wurden von der Sowjetunion beschlagnahmt. Erst 1958 kehrte eine große Anzahl der Gemälde nach Deutschland zurück. Einige befinden sich bis heute in russischen Sammlungen.

Das Äußere der Bildergalerie ist schlicht gehalten, aber das Innere überrascht mit seinem edlen Design mit vergoldeten Ornamenten an Wänden und Decken sowie kostbaren Böden aus gelbem und weißem Marmor, der aus Herculaneum stammt.

Noch heute sind 140 hochkarätige Gemälde aus dem 16. bis 18. Jahrhundert zu sehen. Unter anderem das Werk von Caravaggio mit dem Titel " ungläubiger Thomas ", fünf Werke von Anton van Dycks, sieben Werke von Peter Paul Rubens, darunter "heiliger Hieronymus" und verschiedene andere bekannte Künstler.

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Normannischer Turm auf dem Ruinenberg

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Maulbeerallee

Friedrich II. und später Friedrich Wilhelm IV. nutzten diese im Blickfeld seines Schlosses gelegene Anhöhe in vielfacher Hinsicht. Ein Wasserbecken speist nach ihrem Ansinnen die Springbrunnen und Fontänen von Sanssouci, künstlich angelegte Ruinen und ein Aussichtsturm machen den Berg zu einem wunderschönen Point de vue - nicht nur für die Regenten von Preußen. Heute kann man neben der Gesamtanlage und dem Wasserbecken den Normannischen Turm besteigen, von dem man einen wunderschönen Blick auf den Park Sanssouci und das umliegende Havelland hat.

 


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Neue Kammern im Park Sanssouci

14469 Potsdam
Maulbeerallee 2

Die Neuen Kammern sind neben dem Neuen Palais das zweite Gästeschloss Friedrichs des Großen. 20 Jahre zuvor als Orangerie erbaut, beschloss der König 1768 den Umbau in ein Gästeschloss. Es gilt heute als ein Spätwerk des friderizianischen Rokoko.

Aufgrund der Nähe zum Schloss Sanssouci, waren die Neuen Kammern hauptsächlich für besonders enge Freunde und Bekannte des Königs vorgesehen. Wie wichtig ihm seine Gäste waren, erkennen Sie auch an den aufwändig dekorierten Festräumen und Apartments mit eindrucksvollen Raumkompositionen zwischen Schmuck- und Goldornamenten.
 


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Orangerieschloss im Park Sanssouci

14469 Potsdam
An der Orangerie 3–5

Das mit 300m längste und größte Schloss im Park Sanssouci ist das Orangerieschloss. Die zwei riesigen Pflanzenhallen werden von einem prunkvollen Mittelbau verbunden. Vor dem Mittelbau werden Gäste von der Mamorstatue des Baumeisters begrüßt – König Friedrich Wilhelm IV.
Neben dem Orangerieschloss war er auch Bauherr der Friedenskirche, dem Schloss Charlottenhof, den Römischen Bädern und des Belvedere auf dem Pfingstberg. In allen seinen Bauwerken lässt sich seine Sehnsucht nach Italien eindeutig erkennen.
So auch beim Orangerieschloss. Hier lassen sich auch einige Bauwerke erkennen, von denen er sich auf seinen Italienreisen inspirieren lassen hat:

  • Die Villa Medici in Rom
  • Die Uffizien in Florenz
  • Die Sala Regia im Vatikan

Schloss und Orangerie in einem zu verbinden war eine Herausforderung für Baumeister.
Während die Flüges des Gebäudes im Sommer leer stehen, dienen Sie im Winter als warmes Quartier für die subtropischen Kübelpflanzen aus dem Park. Die Figuren entlang der Seitenflügel stellen die zwölf Monate und die vier Jahreszeiten dar.
Der Mittelbau ist ein richtiges Schloss. Hier befindet sich eine Gästewohnung, die der König speziell für seine Schwester Charlotte einrichten ließ. Sie war verheiratet mit dem russischen Zar Nikolaus I. In den fünf Zimmern wurde – offenbar dem Geschmack der Gäste entsprechend – auf die Stilelemente des Rokoko mit viel Gold und Edelsteinen zurückgegriffen. Das Ergebnis ist eine kalte Pracht, die wenig vom Charme der friderizianischen Bauten besitzt.
Schmuckstück des Orangerieschlosses ist der Raffaelsaal. In dieser zweistöckigen Galeriehalle hängen über 50 Kopien von Gemälden des Renaissancemalers Raffael (1483 – 1520), die junge Maler im preußischen Auftrag in Paris herstellten. Der Raffaelsaal dient gelegentlich als stilvolle Kulisse für Konzerte.

Seit 2018 sind die Türme und die Turmgalerien des Schlosses wieder zugänglich, die einen herrlichen Blick über den Park Sanssouci, die Mühle sowie zum Krongut Bornstedt bieten.


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Belvedere auf dem Klausberg

14469 Potsdam
An der Orangerie 1

Nach der Vollendung des Neuen Palais 1769 ließ Friedrich der Große im Rahmen eines Verschönerungsplanes für die Umgebung des Schlosses das Belvedere auf dem Klausberg erbauen. Es war die letzte bauliche Unternehmung des Königs in Sanssouci. Als erstes Belvedere in Potsdam begründete der Bau die Tradition der architektonisch gestalteten Aussichtspunkte in der königlichen Residenzstadt. "Belvedere" bedeutet in der Übersetzung "Schöne Aussicht". Vom Klausberg aus erschließen sich reizvolle Ausblicke über den Park Sanssouci hinweg auf die hügelige, seenreiche Landschaft und die Stadt Potsdam.


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Schloss Lindstedt

14469 Potsdam
Lindstedter Chaussee 6

Ganz in der Nähe vom Park Sanssouci und dem Neuen Palais, aber abseits der üblichen Touristenpfade, liegt Schloss Lindstedt. Es wurde 1858 nach Plänen von Ferdinand von Arnim im romantischen Klassizismus erbaut und überrascht den Besucher mit seinen italisierenden Formen. Die Wirkung von Schloss Lindstedt beruht in hohem Maße auf der Verbindung von Garten und Haus.

Seit 1994 kann Schloss Lindstedt mit seinen repräsentativen Räumen und dem Garten für Vorträge, Konzerte, Stehempfänge, gesetzte Essen und Lesungen genutzt werden.

Während der Garten jederzeit besichtigt werden kann, sind die Räumlichkeiten nur für Veranstaltungen offen.


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Neues Palais im Park Sanssouci

14469 Potsdam
Am Neuen Palais

Das Neue Palais wurde von 1763 bis 1769 erbaut und ist damit das letzte Schloss, das Friedrich der Große im Park Sanssouci errichten ließ. Der Bau sollte das ungebrochene Leistungsvermögen Preußens nach dem Siebenjährigen Krieg darstellen.

Im Gegensatz zum intimen und eher bescheidenen Schloss Sanssouci diente das Neue Palais als Ort für offizielle, repräsentative Anlässe.
Das Schloss verfügt über 200 Räume. Vor Allem beeindrucken der Grottensaal, der Marmorsaal und der Konzertsaal.  

Der Grottensaal mit dem Glanz von Tausenden von Muscheln, Quarz und Mineralien begeisterte schon die Gäste Friedrichs II. und ist nun für wieder erlebbar.
Auch das kürzlich restaurierte Untere Fürstenquartier ist ein perfektes Beispiel für den Prunk der damaligen Zeit. Mit dem Tressenzimmer, Konzertzimmer und Ovalem Kabinett, zeigt es eine der kostbarsten Innenausstattungen Europas.

Imposant ist auch die Lage des Schlosses. Am Ende der Hauptallee gelegen, ist es durch den gesamten Park sichtbar und ist damit das Herzstück des Parks.
 


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Tel: 0331-9694200

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Chinesisches Haus im Park Sanssouci

14469 Potsdam
Am Grünen Gitter

Das prächtige Chinesische Haus im Rehgarten des Parks Sanssouci ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Chinoiserie-Mode, die im 18. Jahrhundert die höfische Kultur in ganz Europa prägte.

Die Außenansicht des Pavillons wird durch die lebensgroßen vergoldeten Figuren bestimmt, die einzeln oder in Gruppen um das Gebäude platziert sind. Im Inneren beeindruckt das Chinesische Haus mit einem großen Deckenbild, das eine ausgelassene chinesische Gesellschaft darstellt.

Auffallend sind die europäisch wirkenden Gesichtszüge der gemalten Figuren. Mangels Kontakt zum fernen Osten, entsprechen die Gesichter der Vorstellungskraft der Künstler.
Friedrich II. mochte es im Park Sanssouci zu flanieren und sich in ferne Welten zu denken. Das Chinesische Haus bot ihm dafür eine perfekte Kulisse in intimer Atmosphäre.


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Tel: 0331-9694200

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Schloss und Park Sacrow

14469 Potsdam OT Sacrow
Krampnitzer Straße 33

Gegenüber von Schloss und Park Glienicke und dem Neuen Garten liegt auf der anderen Havelseite der 26,3 ha große Sacrower Garten. Das Gelände schließt den Kranz der Gartenanlagen um den Potsdamer Jungfernsee. Diese außerordentlich reizvolle Lage war auch der Grund, warum Friedrich Wilhelm IV. Sacrow 1840 erwarb. Der König ließ sofort nach Plänen von Ludwig Persius die Heilandskirche auf der in den Jungfernsee ragenden Landspitze errichten. Peter Joseph Lenné erhielt den Auftrag, das Areal landschaftlich zu gestalten.

Nach einem für den Sacrower Garten unspektakulären Jahrhundert mit Verwilderung und Totalverlust von Gartenfläche im Zuge des Berliner Mauerbaues begann ab 1994 die Wiederherstellung des Gartens. Inzwischen sind die herrlichen Wege Lennés wieder erlebbar.

Schloss Sacrow wird in den Sommermonaten gelegentlich als Ausstellungsort genutzt und ist in diesem Rahmen für Besucher geöffnet.

Die ehemaligen Wohnräume im Erdgeschoss des Schlosses eignen sich für Stehempfänge, gesetzte Essen, Vorträge, Konzerte und Familienfeiern. Ein besonderes Ambiente bietet das Schloss auch für Hochzeitsfeiern im Anschluss an die kirchliche Trauung in der nahe gelegenen Heilandskirche.


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Tel: 0331-9694200

http://www.spsg.de

Museum Alexandrowka

14469 Potsdam
Russische Kolonie 2

Zu Ehren seines verstorbenen Freundes, dem russischen Zaren Alexander, ließ Friedrich Wilhelm III. 1826 die russische Kolonie Alexandrowka erbauen. Die Grünanlagen wurden von Peter Joseph Lenné geplant und sollten den russischen Sängern eine besondere Atmosphäre für Musik und Muße bieten. Heute ist das Ensemble Bestandteil des Weltkulturerbes.


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Tel: 0331-8170203

http://www.alexandrowka.de

Historische Mühle von Sanssouci

14469 Potsdam
Maulbeerallee 5

In Potsdam gab es einst über 40 Windmühlen, die zur Versorgung der Bevölkerung und der Garnisonen dienten. Von ihnen ist nur die Historische Mühle am Schloss Sanssouci erhalten geblieben. Bereits im Jahr 1738 wurde am Standort der heutigen Holländerwindmühle eine Bockwindmühle zur Verarbeitung von Getreide in Betrieb genommen. 7 Jahre später, 1745 ließ Friedrich II. unweit der Mühle sein Sommerschloss errichten.

Berühmtheit erlangte die Mühle durch eine Legende, wonach den König das Geklapper störte und er dem Müller mit Abriss drohte. Der Müller Grävenitz drohte dem König jedoch, dann vor das Kammergericht nach Berlin ziehen zu wollen. In Wahrheit jedoch störte nicht das Geklapper der Mühle den König in seiner Ruhe, sondern das Schloss nahm der Mühle den Wind und störte den Müller bei der Arbeit. Die Geschichte mit dem Kammergericht ist reine Legende.

Zwischen 1787 und 1791 wurde die baufällige Bockwindmühle durch eine neue Windmühle nach holländischer Bauart ersetzt. Die Galerieholländermühle arbeitete bis zum Jahre 1858. Unrentabel geworden erfolgte ihre Stilllegung. 1861 wurde sie zum Denkmal erklärt und konnte zeitweise besichtigt werden. In den letzten Tagen des II. Weltkriegs, am 27. April 1945 brannte die Mühle in Folge von Kampfhandlungen bis auf den gemauerten Turm aus. Viele Jahre stand die Ruine ungenutzt bis zu Beginn der 1980er Jahre Wiederaufbaupläne gefasst wurden. Die Handwerkskammer plante die Einrichtung eines Handwerkermuseums. Der Wiederaufbau konnte zur 1.000-Jahr-Feier der Stadt Potsdam 1993 vollendet werden. Bis 2003 dauerte es jedoch bis in der Mühle wieder regelmäßig Getreide mit Windkraft verarbeitet werden konnte.

Seit 2007 gibt es eine neue Dauerausstellung mit den Themenschwerpunkten: Mühlen in der Potsdamer Kulturlandschaft (EG), die handwerkliche Windmühle des 18. und 19. Jahrhunderts (1.OG), die Geschichte der Historischen Mühle (2.OG), Mühlen in der Gegenwart (3.OG). Die Mühlentechnik befindet sich auf den darüber liegenden 4. bis 6. Böden. Auf dem 6. Boden gibt es große Räder von denen aus auf dem Mahlboden der Mühlstein und auf dem Mehlboden die Siebmaschine (Sichter) angetrieben werden.

Die Galerie der Mühle bietet einen Ausblick in Teile des Parks von Sanssouci und der Stadt Potsdam. Eigentlich dient sie jedoch zum Bedienen der Flügel. Von ihr kann das Dach gedreht werden, um das Flügelkreuz nach dem Wind auszurichten und die Segeltuchbespannung auf den Flügeln geändert werden. Im Erdgeschoss gibt es einen kleinen Mühlenladen, der verschiedene Mühlenprodukte, Literatur und Andenken anbietet.


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Tel: 0331-5506851

http://www.historische-muehle-potsdam.de

Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam

14469 Potsdam
Leistikowstraße 1

Im Sommer 1945 wurde das einstige Pfarrhaus des Evangelisch-Kirchlichen Hilfsvereins von der sowjetischen militärischen Spionageabwehr beschlagnahmt und zum Untersuchungsgefängnis umgebaut. Das weitgehend original erhaltene Gefängnisgebäude dokumentiert in einzigartiger Weise das hier geschehene Unrecht an tausenden Inhaftierten. Besonders die Haftzellen im Keller des Gebäudes sowie original erhaltene Holzpritschen, der Karzer und vergitterte Fenster veranschaulichen in beklemmender Weise die hier ausgeübte Gewalt und Repression. Darüber hinaus sind in den Kellerzellen zahlreiche Einritzungen in deutscher und russischer Sprache erhalten, die eindrücklich von der Entrechtung und Isolation der Häftlinge zeugen. Über die Geschichte des Ortes informiert eine Dauerausstellung, in deren Mittelpunkt die Häftlingsschicksale stehen. An Medienstationen berichten ehemalige Häftlinge über die unmenschlichen Haftbedingungen und brutalen Verhöre.

Zusätzlich zur Ausstellung informiert ein insgesamt 2,5 km langer Geschichtspfad an 14 Punkten über Spuren und Relikte der ehemaligen, umliegenden Geheimdienststadt "Militärstädtchen Nr. 7". Ein Bronzemodell im Innenhof der Gedenkstätte verdeutlicht Lage und Aufbau dieser "verbotenen Stadt" und bildet einen guten Ausgangspunkt für eine Erkundung dieses historischen Gebiets.

Gruppenführungen durch das ehemalige Gefängnisgebäude mit Dauerausstellung oder die ehemalige sowjetische Geheimdienststadt "Militärstädtchen Nr. 7" in Potsdam sind Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr (April - Oktober) bzw. zwischen 10 und 17 Uhr (November - März) möglich. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.


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Tel: 0331-2011540

http://www.leistikowstrasse-sbg.de

Geschichtspfad "Sowjetische Geheimdienststadt 'Militärstädtchen Nr. 7'"

14469 Potsdam
Leistikowstraße 1

In Potsdam hatte der sowjetische KGB über 40 Jahre lang einen wichtigen westlichen Vorposten: die Deutschlandzentrale der Militärspionageabwehr, das sogenannte "Militärstädtchen Nr. 7". Ein Geschichtspfad macht die fast vergessenen Spuren dieser "verbotenen Stadt" zwischen dem Neuen Garten und dem Pfingstberg wieder sichtbar.

Den Mittelpunkt des Areals bildete das zentrale Untersuchungsgefängnis des Geheimdienstes, in dem sich heute die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße befindet. An insgesamt 14 Punkten bietet der Geschichtspfad Informationen zur Geschichte und Funktion historischer Gebäude, zu baulichen Relikten und erhaltenen Spuren der Geheimdienststadt. Ausgangspunkt für einen Rundgang bietet ein maßstabsgetreues Bronzemodell des "Militärstädtchens" auf dem Innenhof der Gedenkstätte.

Der Geschichtspfad hat eine Länge von insgesamt 2,5 Kilometern und ist bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Die Tafeln informieren mit Texten und historischen Fotos unter anderem über noch vorhandene Teile der Sicherungsanlagen, eines Denkmals, über das Wohnhaus des Geheimdienstchefs und das ehemalige Gefängnisgebäude. QR-Codes bieten vertiefene Informationen und Fotos zu den jeweiligen Standorten.


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Tel: 0331-2011540

http://www.gedenkstaette-leistikowstrasse.de