Werft

Brandenburg/HavelBrandenburg/Havel
14776 Brandenburg an der Havel
Hauptstraße 77

Veranstaltungen 2019

Sehenswertes in der Umgebung

Der Brandenburger Dom und das Dommuseum

14776 Brandenburg / Havel
Burghof 10

Telefon 033812112223
E-Mail: info@dom-brandenburg.de
www.dom-brandenburg.de

Archäologisches Landesmuseum Brandenburg im Paulikloster

14776 Brandenburg an der Havel
Neustädtische Heidestraße 28

Telefon 033814104112
www.landesmuseum-brandenburg.de

Restaurant Remise am Brandenburger Dom

14776 Brandenburg an der Havel
Burghof 2

Telefon 033817943120
E-Mail: remise@domevents.de
https://domevents.de/restaurant-remise/

St. Katharinenkirche

14776 Brandenburg an der Havel
Katharinenkirchplatz 2

www.gotthardtkirche.de/page/27/st-katharinenkirchengemeinde

Dom zu Brandenburg an der Havel - Dommuseum

14776 Brandenburg an der Havel
Burghof 10

Dom zu Brandenburg an der Havel – Sonderausstellung des Dommuseums
 
Altlust - 1000 Jahre Nachnutzung am Brandenburger Dom

Was passiert, wenn ein Kapitell zur Säulenbasis – oder ein Grabstein zur Türschwelle wird?
Bei der Nachnutzung geht es bei weitem nicht nur um die Bereitstellung von Baumaterial. Welche gesellschaftlichen Prozesse, welch ideeller Wandel vollzieht sich, wenn man die Prachtrobe der Ehefrau zum Priestergewand umschneidern lässt oder der geistliche Chormantel nunmehr als profane Tischdecke dienen darf?
Die Ausstellung „Altlust –1000 Jahre Nachnutzung am Brandenburger Dom“ präsentiert das facettenreiche Phänomen der Wiederverwendung im und um den Dom St. Peter und Paul zu Brandenburg an der Havel.

Kostspieliger Sandstein
Im Havelland fehlt der Sandstein, der als Baumaterial, vor allem für bauplastische Elemente wie Kapitelle oder Gesimse hätte dienen können. Naturwissenschaftliche Untersuchungen haben bewiesen, dass solche Stücke von weither und zu hohen Preisen über Saale, Elbe und Havel eingeführt werden mussten. Die Wiederverwendung von Sandstein bedeutete daher vor allem eine Kostenersparnis.
Historische ‚Dokumentenvorlagen‘
Mit der Erfindung des Buchdrucks wurden ganze Druckstöcke als wertvolles Gut gehandelt und wiederverwendet. Das belegen die Druckerzeugnisse verschiedenster Druckereien. Erstaunlich ist die Wiederverwendung bei Unikaten, wie Urkunden. Sie wurden zu Fälschungen, indem man sie wie Dokumentenvorlagen wiederverwendete und lediglich mit neuem Inhalt versah.
Alte Kunst nach der Reformation
Im Zuge der Reformation entbrannte ein teils heftiger Streit über den Umgang mit der „alten“ Kunst, wie den Altarbildern, den Gewändern oder liturgischen Geräten. Man schneiderte sie kurzerhand um und fertigte Mäntel aus Vorhängen oder vice versa Vorhänge aus Mänteln. Häufig wurden sie den neuen Gestaltungsformen und Inhalten entsprechend „interpretiert“. Es sind aber auch „typisch“ katholische bzw. vorreformatorische Bildtypen in das protestantische Bildprogramm übergegangen.

Die Wiederentdeckung des Mittelalters 

Im Jahre 1853 brach der Aachener Kanoniker Franz Bock zu einer bemerkenswerten Studienreise in die lutherischen Gebiete Deutschlands auf. Er war auf der Suche nach mittelalterlichen Stoffmustern, die als Vorbild für die heimische Textilproduktion dienen konnten. Er vermutete sie dort, wo sie weder durch Gebrauch verschlissen noch zerstört worden sind. So wurden Gewänder aus dem Brandenburger Bestand zu Vorbildern neuzeitlicher Priestergewänder oder in neuzeitliche Paramente integriert.
Franz Bocks Studienreise fällt in die Regierungsjahre der preußischen Könige Friedrich Wilhelm III. und IV. Man lernte das Mittelalter wieder zu schätzen und begriff es als Teil der nationalen Identität. Gerade die national-romantischen Geschichtsschreiber überhöhten die frühen Hohenzollern in der Mark Brandenburg als Wegbereiter Brandenburg-Preußens und später auch des Deutschen Reiches. Die Wiederverwendung der Kirche als Plenarsaal für die Nationalversammlung geht aus diesem Gedanken hervor.

Altes Wissen – Neue Bildung
Das Thema der Wiederaufbereitung von Wissen wird in der Alten Bibliothek in der Nordklausur sichtbar. Die Malereien in diesem Raum zeigen die artes liberales und die artes mechanicae als Bildungsideal des späten Mittelalters. Dabei geht es um die Vermittlung antiken Wissens und dessen Aufbereitung im Mittelalter und in der Neuzeit. Die frühen Chroniken und enzyklopädischen Werke speicherten das Wissen der Zeit.
Veränderungen sichtbar machen
Gerade am oberen Kreuzgang wird die Veränderung des Blickes auf die kulturelle ‚Altlast‘ deutlich: Die manchmal gut erhaltenen, an anderer Stelle aber bis zur Unkenntlichkeit zerstörten gotischen Wandmalereien, wurden vor wenigen Jahren aufwendig freigelegt und konserviert. Heutzutage verzichtet man bewusst auf die Rekonstruktion des ‚Alten‘, um den geschichtlichen Prozess sichtbar werden zu lassen. Noch vor 80 Jahren ging man hier anders vor: Die Wappen der märkischen Adelsgeschlechter zierten die Gewölbe. Sie sollten gemeinsam mit den Ölporträts der preußischen Könige an die längst vergangene große Zeit Brandenburgs erinnern. Die Gemälde werden heute in den Depots verwahrt.
Vom Kulturschutt zum Kulturgut
Füllschichten unter den alten Fußböden oder auch über den alten Gewölben boten Raum für die Müllentsorgung. Alte Pantoffeln oder Werkzeuge, Scherben von Glasfläschchen oder Tabakspfeifen, selbst Zeichenstudien und Aufgabenheftchen fanden hier ihre letzte Ruhe. Sie wurden im Zuge der Sanierung geborgen und werden als Zeugnisse des Alltagslebens vergangener Jahrhunderte in Depots sicher verwahrt und in dieser Ausstellung präsentiert.
Die Nachnutzung von Architektur
Für die moderne Nutzung und Wiederverwendung alter Gebäude ist das historische Gebäudeensemble am Dom selbst ein lebendiges Beispiel: Die Turnhalle wird zum Speisesaal, das Krankenhaus zum Kinderhort.

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Donnerstag 4. Mai 2017 | 18.30 Uhr | Dom zu Brandenburg
 
Ausstellung

  1. Mai bis 31. Oktober 2017

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Tel: 03381-2112221

http://www.dom-brandenburg.de

Archäologisches Landesmuseum Brandenburg im Paulikloster

14776 Brandenburg an der Havel
Neustädtische Heidestraße 28

Das im mittelalterlichen Paulikloster beheimatete Landesmuseum zeigt auf rund 2000 m² bedeutende Zeugnisse der rund 130.000-jährigen Kulturgeschichte Brandenburgs – von den Jägern und Sammlern der Altsteinzeit bis in die jüngste Vergangenheit. Neben den archäologischen Kostbarkeiten, darunter das vor 10.000 Jahren gefertigte, älteste Tragenetz der Welt, laden Multimediastationen und kunstvolle Lebensbilder dazu ein, längst vergangene Lebenswelten und die nicht immer unproblematische Wechselbeziehung von Mensch und Natur zu ergründen. Von den frühesten Spuren der Menschen führt die Zeitreise über die Bronzezeit zu den Germanen und Slawen. Außerdem wird die bewegte Geschichte des Pauliklosters thematisiert, das zu den Hauptwerken der märkischen Backsteingotik zählt.


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Tel: 03381-4104112

http://www.landesmuseum-brandenburg.de

Straßenbahnmuseum in Brandenburg an der Havel

14776 Brandenburg an der Havel
Bauhofstraße 2

Der Blick schweift die Haupt­stra­ße im Her­zen der Ha­vel­stadt hinab, über die Jahr­tau­send­brü­cke, die die Havel über­spannt, und die Rit­ter­stra­ße hoch. Von fern kommt eine Stra­ßen­bahn ent­ge­gen, ver­schwin­det in einer Senke, kriecht auf der Brü­cke nach oben, taucht auf der Neu­städ­ti­schen Seite wie­der ab, bis sie nicht mehr zu sehen ist, um sich Se­kun­den spä­ter ins Blick­feld zu­rück­zu­schie­ben und die Haupt­stra­ße hin­auf zu zu­ckeln. Diese Szene ge­hört viel­leicht zu den schöns­ten, die zeigt, wie har­mo­nisch sich mo­der­ne Ver­kehrs­tech­nik mit den his­to­ri­schen Bau­ten der In­nen­stadt ver­bin­det - als wäre die Stra­ßen­bahn schon immer da ge­we­sen. 
Dabei ist es ge­ra­de ein­mal etwas mehr als 100 Jahre her, dass die Bran­den­bur­ger erst­mals mit die­sem Ver­kehrs­mit­tel durch ihre Stadt gon­del­ten, an­fangs noch mit einer Pfer­de­bahn, seit 1911 mit der "Elek­tri­schen". 
Die Aus­stel­lung des Stra­ßen­bahn­mu­se­ums macht deut­lich, wie wech­sel­voll der Wer­de­gang der Tram in der Ha­vel­stadt war. Mit­ar­bei­ter der Ver­kehrs­be­trie­be und ehe­ma­li­ge Be­schäf­tig­te haben mit sehr viel Liebe, Akri­bie und eh­ren­amt­li­cher Ar­beit das Mu­se­um auf­ge­baut und erst­mals 1997 er­öff­net. Nach di­ver­sen Um­struk­tu­rie­run­gen und zwei­jäh­ri­ger Pause ist die Schau neben dem alten Stra­ßen­de­pot seit Ok­to­ber 2002 wie­der zu sehen. 
Ein um­fang­rei­cher Be­stand an Do­ku­men­ten und Sach­zeu­gen ent­führt den Be­su­cher in die alten Tage der Stra­ßen­bahn. Un­ter­ge­bracht ist das Mu­se­um im Ober­ge­schoß eines Gleich­strom­un­ter­wer­kes, das noch in Be­trieb ist.


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Tel: 03381-890111

http://museum.vbbr.de/

Computermuseum in Brandenburg an der Havel

14776 Brandenburg an der Havel
Magdeburger Straße 50

Der Blick zu­rück zeigt das un­ge­heu­re Tempo der Com­pu­ter-Ent­wick­lung. Im Com­pu­ter­mu­se­um der Bran­den­bur­ger Fach­hoch­schu­le wird auch dem Laien deut­lich, wel­che Sprün­ge die Tech­nik ins­be­sondere im ver­gan­ge­nen Vier­tel­jahr­hun­dert ge­nom­men hat.
Mit dem Umzug in das neue In­for­ma­tik-Ge­bäu­de 1998 rich­te­ten Al­brecht Bohne und Hel­mut Kant­hack einen Raum mit der Rech­ner-Tech­nik ein. Weil der Platz nicht reicht, kon­zen­triert sich die Aus­stel­lung nur auf die Com­pu­ter-Ent­wick­lung in der DDR.

Öffnungszeiten nach telefonischer Absprache.


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Tel: 03381 35 54 01

http://www.stadt-brandenburg.de/kultur/museen/weitere-museen/computermuseum/

Heimatstube - Bund der Vertriebenen in Brandenburg an der Havel

14776 Brandenburg an der Havel
Neustädtische Heidestraße 38

Fotos, Dokumente und Exponate künden von den Regionen, aus denen die Vertriebenen herausgerissen wurden, zeigen schonungslos die Brutalität des Krieges auf. Ziel der vielen ehrenamtlich Wirkenden in der Heimatstube ist die Erhaltung und Pflege der Geschichte und Kultur sowie die Vertretung von Vertriebenen und Spätaussiedlern. Die Heimatstube möchte enge Verbindungen zu den deutschen Minderheiten und den heutigen Bewohnern der ehemaligen Heimatgebiete im Osten knüpfen.


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Tel: 03381-212922